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Krisenmanagement für
Unternehmen

 

 

 

 

 

 Krisen,- Katastrophenpläne
(Alarm- und Einsatzpläne)
für Krankenhäuser und ähnliche Institutionen

Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen sind durch Krankenhausgesetzte der Länder verpflichtet, Alarm- und Einsatzpläne (in einigen Bundesländern: Katastrophenpläne) sowie Evakuierungspläne zu erstellen und vorzuhalten. Ebenso sind regelmäßige Übungen gesetzlich vorgeschrieben.

 
"Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss."
 
Zitat Verwaltungsgericht Gelsenkirchen 5 K 1010/85 vom 14. 11. 1985, Oberverwaltungsgericht Münster 10A 363/86 vom 11. 12. 1987

 
Statistisch brennt es durchschnittlich alle 14 Tage in einem Deutschen Krankenhaus, die Quote liegt in Altenheimen noch deutlich darüber.
Aus der jüngeren Vergangenheit erwähnenswert ist  ein größeres Feuer im Krankenhaus Hamburg- Ochsenzoll am 26. 10. 06. - mehr -

Notfall- und Evakuierungspläne sowie regelmäßige Übungen sind daher (über-) lebensnotwendig. Hier sei auch auf die Garantenstellung des Krankenhauses oder Altenheimes und die damit verbundenen Regressansprüche der Geschädigten hingewiesen.
Bei Vernachlässigung der notwendigen Vorbereitungen wird bei Schädigung von Leib oder Leben an Patienten oder Bewohnern regelmäßig ein Organisations-verschulden zum Tragen kommen, das auch strafrechtliche Konsequenzen für die Geschäftsleitung nach sich ziehen kann. 

Die Realität in Krankenhäusern und Pflegeheimen sieht häufig häufig so aus:

  • Alarm- und Einsatz- / Notfallpläne bestehen nur aus einer (veralteten) Telefonliste oder aus einem nicht aktualisierten unstrukturierten Sammelsurium verschiedenster Informationen. Übungen fanden bislang nicht statt und bei besonderen Lagen sind die Verantwortlichen hoffnungslos überfordert oder nicht erreichbar.

  • Nicht alle denkbaren Szenarien sind in den Plänen erfasst, häufig beschränken sie sich auf Feuer, lassen andere Ereignisse aber völlig außer acht.

  • Eine Krankenhauseinsatzleitung existiert nicht, im Ernstfall muss der im Dienst befindliche (Ober-) Arzt diese Führungsaufgabe übernehmen, obwohl er die dringend notwendige Ausbildung zum Leitenden Notarzt Krankenhaus (LNA KH) nicht absolviert hat.

An die Alarm- und Einsatzplanung wird heute, besonders vor dem Hintergrund wachsender Bedrohungen eine Vielzahl von Anforderungen gestellt:

  • Krankenhäuser und Pflegeheime müssen auf alle denkbaren Szenarien optimal vorbereitet sein, z. B.
    - Massenanfall von Verletzten (sog. "MANV")
    - Massenanfall von Erkrankten / Infizierten (Grippe- Pandemie)
    - Feuer/ Rauchentwicklung
    - Austreten von Schadstoffen
    - Bombendrohungen
    - kriminelle Delikte, wie Entführungen (von Neugeborenen), Waffengebrauch
    - etc.
     

  • Eindeutige Führungsstrukturen sind zu installieren
    - Leitender Notarzt Krankenhaus (LNA KH)
    - Krankenhauseinsatzleitung (KEL)
    - erweiterte Krankenhauseinsatzleitung
     

  • Alarmstufen und Alarmierungswege sind für den Notfall festzulegen und zu testen
     

  • Verkehrsregelungen innerhalb und außerhalb des Geländes sind festzulegen
     

  • Alle Mitarbeiter sind zu schulen, regelmäßige Übungen sind durchzuführen
     

  • Die Öffentlichkeitsarbeit ist ebenso vorzubereiten wie die Versorgung mit Verpflegung und Medikamenten im Notfall
     

  • Für jede Station und für jede Funktionseinheit ist ein detaillierter sog. "Satelliten- Plan" zu erstellen, der durch Checklisten für jede denkbare Situation ergänzt wird
     

  • Die Pläne sind u. a. von den zuständigen Behörden in Hamburg und Brandenburg akzeptiert und anerkannt
     

  • Die Pläne erfüllen in Inhalt und Form die KTQ© - Anforderungen
     

  • Auf Wunsch wird eine interaktive Software erstellt, die innerhalb Ihres Hauses auf allen Stationen und Bereichen zur Verfügung steht
     

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Interview Thema
"Feuer" vom 9.2.08
(MP3- Datei)

 
(mit freundlicher Genehmigung des
Norddeutschen
Rundfunks - NDR INFO)

 

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