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Dynamische Fluchtwegführung


Stellen Sie sich vor, Sie müssen aus einem brennenden Gebäude fliehen.
Woran orientieren Sie sich, um den rettenden Weg ins Freie zu finden?
Ganz sicher doch an den allseits bekannten grünen Fluchtwegschildern unter der Decke und über den Türen.
 
Nur - Sie werden nicht eines dieser Schilder sehen können, der dichte schwarze Rauch, der sich unter der Decke gesammelt hat, verdeckt die Sicht, Sie sind orientierungs- und damit hilflos.
 
Weiter werden Sie nicht wissen, ob der ausgeschilderte Weg tatsächlich sicher ist.
Was ist, wenn genau hinter der (vermeintlich) rettenden Fluchttür das Feuer nur darauf lauert, dass Sie die Tür öffnen?

Beide Probleme sind mit der zur Zeit üblichen (statischen) Fluchtwegführung nicht zu lösen.


Die Lösung:  

DIE DYNAMISCHE FLUCHTWEGFÜHRUNG!

Die wesentlichen Merkmale der dynamischen Fluchtwegführung lösen die oben genannten Probleme, indem sie 

  • auffällige Fluchtwegkennzeichnungen außerhalb des Rauchbereichs in Fußbodennähe einsetzt
     

  • durch automatisch umschaltende Richtungspfeile ausschließlich sichere Fluchtwege anzeigt

Alternativ dazu können Pfeile oder ein Richtungslauflicht direkt in den Fußboden integriert werden, ähnlich wie in Flugzeugen üblich.

 

Die Technik dahinter

Das Rechnersystem der Fluchtwegführung wertet ständig alle Informationen aus, in erster Linie Rauchmelder der Brandmeldeanlage, aber auch andere Detektoren, z. B. Videokameras, IR-Sensoren, Wärmesensoren etc.
 
Aus der Auswertung erkennt das System Gefahrstellen, rechnet sichere Fluchtwege aus, stellt diese (z. B. in der Zentrale) auf Bildschirmen dar und schaltet die Fluchtwegpfeile in den Fluren und Treppenhäusern so, dass ausschließlich die sicheren Fluchtwege angezeigt werden.

Darüber hinaus dient das System als multifunktionelles Informations- und Krisenmanagementsystem und stellt Handlungsabläufe und -anweisungen sowie Checklisten für die unterschiedlichsten Notfälle zur Verfügung, es integriert damit ein komplettes Sicherheitsportal mit einem elektronischen Krisenmanagementsystem.

Quasi als "Nebeneffekt" kann mit geringem Aufwand eine automatische Alarmierung externer und interner Kräfte über unterschiedliche Kommunikationswege (Telefon, Handy, Email, Fax, SMS...) in das System integriert werden.
Bei den unterschiedlichsten Szenarien (Feuer, Bombendrohungen, Straftaten, medizinische Notfälle etc.) wird damit automatisch der Personenkreis ohne Verzögerungen informiert und alarmiert, der für genau dieses Szenario benötigt wird, z. B. die Krankenhauseinsatzleitung oder das Krisenteam des Unternehmens.

Das System verwendet überwiegend Standardsoftware (z. B. Microsoft (c) Visio (c), Internet Explorer (c) u. ä.) und ist auf Systemen ab Windows(c) XP lauffähig. Das System wurde in Kooperation mit Microsoft(c) entwickelt.

Flyer (PDF)

Präsentation
& NDR- Text

 


Interview zum Thema
vom 7. 3. 08

MP3 - Datei

(mit freundlicher Genehmigung des
Norddeutschen
Rundfunks - NDR INFO)

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